Offenbar drei kostenlose VPN Dienste gehackt: 20 Millionen Nutzerdaten stehen zum Verkauf

Offenbar drei kostenlose VPN Dienste gehackt: 20 Millionen Nutzerdaten stehen zum Verkauf

3. September 2022 VPNexpress Beiträge zum Thema Allgemeines zu VPN Software 0

Drei VPN-Dienste wurden wahrscheinlich gehackt. Der Angriff leakt rund 20 Millionen Nutzerdaten im Netz, die derzeit zum Verkauf stehen.

Über 21 Millionen Nutzerdaten von kostenlosen VPN Diensten stellt ein Hacker zum Verkauf. Mit dabei ist auch einer der beliebtesten kostenlosen VPN Anbieter für Android Smartphones.
  • Ein Hacker verkauft drei Datenbanken mit Nutzerdaten.
  • Betroffen ist mit SuperVPN einer der größten Android-VPN-Dienste.
  • Aber auch zwei weitere VPN-Services sind offenbar gehackt worden.

VPN-Dienste sollen das Surfen im Internet deutlich sicherer machen. Bei den kostenlosen Diensten SuperVPN, GeckoVPN und ChatVPN trifft das mittlerweile allerdings nicht mehr zu. Ein Hacker hat insgesamt über 20 Millionen Nutzerdaten aus den Diensten abgegriffen und bietet die Datenbanken mit hochsensiblen privaten Informationen nun zum Verkauf an, wie Cybernews berichtet.

Besonders bitter ist der Vorfall für Nutzer von SuperVPN. Der kostenlose VPN-Dienst ist eine der beliebtesten für Android Smartphones und verzeichnet laut Play Store über 100 Millionen Downloads. Der betroffene VPN Dienst GeckoVPN kommt auf 10 Millionen Downloads und der betroffene VPN Dienst ChatVPN noch auf über 50.0000.

Folgende Nutzer-Daten sollen gestohlen worden sein:

  • E-Mail-Adressen
  • Benutzernamen
  • Vor- und Nachnamen
  • Zufallsgenerierte Passwörter
  • Informationen über Zahlungswege
  • Infos über Premium-Zugänge und Ablaufdaten
  • Seriennummer, Modellname und Hersteller der verwendeten Smartphones
  • Geräte-IMEI und IMSI-Nummer

Der Leak ist gewaltig und umfasst teils sensible Daten, etwa Zahlungsinformationen von Nutzern. Cybernews gibt an, dass diese Rückschlüsse auf die im Play Store verwendeten Zahlungsmethoden zulassen, da einige Premium-Abos diese für die Abbuchung verwenden. Auf Nachfrage von Cybernews hat sich noch keiner der Dienste zum Hack geäußert.

Kostenlose VPN-Dienste sind nicht sicher

Sollte die zum Verkauf angebotenen Nutzerdaten tatsächlich authentisch sein, dürfte das weitere Auswirkungen auf die VPN-Anbieter haben. Denn die Datenbanken umfassen mehr persönliche Informationen, als eigentlich offiziell gesammelt werden sollten. SuperVPN hat Cybernews zufolge mehr Daten seiner Nutzer gespeichert, als dieser in seinen Geschäftsbedingungen angibt.

Wollen Sie trotzdem sicher auf dem Smartphone unterwegs sein, dann schauen Sie doch mal bei ExpressVPN vorbei. Warum Sie dich zudem über einen VPN Dienst schützen sollten, erklären wir im verlinkten Artikel zum Thema „Datensicherheit beim Surfen im Internet„.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.